Wer etwas zur Meisterschaft bringen will,
tut gut daran, für die letzten 10 % der Kompetenz,
die Hälfte aller Mühen anzusetzen.

Masterclass "Coaching und psychologische Beratung"

Diese Fortbildung richtet sich an erfahrene Coaches und psychologische BeraterInnen.
Sie ermöglicht es vertieft zu erlernen, wie man

  • Kernthemen der Klienten identifiiziert,
  • sich ein hochdifferenziertes Verständnis für innere Dynamiken erarbeitet,
  • präzise mit unterschiedlichen Selbst- und Fremdrepräsentanzen arbeitet,
  • die (sehr unterschiedlichen) Funktion von Affekten ( Liebe, Wut, Scham, Trauer, Ekel und Angst) versteht und nutzt,
  • intensive, emotionale und existentielle Prozesse bei Klienten begleitet,
  • dabei den Fokus in der Arbeit hält und die Themen durcharbeitet
  • und zugleich konsequent mit dem geht, was sich im Moment zeigt.

Das Konzept ist so aufgebaut, dass dabei einerseits die Summe meines eigenen Forschens und Praktizierens aufbereitet ist und andererseits ein (gestalt-)psychotherapeutisches Wissen, welches immer weniger gelehrt wird, vertieft weiterzugeben. Beides soll für psychologische wie nicht-psychologische Anwendungsfelder nutzbar sein. Die Weiterbildung ist daher für Coaches geeignet, die sich mehr therapeutischen Hintergrund für ihre Arbeit wünschen (vielleicht auch, weil sie sich in diese Richtung entwickeln wollen), und für die, die im Coaching ihre Kompetenz in persönlichkeitsnahen Prozessen ausbauen wollen (vielleicht, weil sie dafür begabt sind). In jedem Fall ist das Ziel der Fortbildung, dass man anschließend längere Persönlichkeitsentwicklungsprozesse begleiten und auch bei anspruchsvollen Dynamiken und Themen die Klienten gekonnt und gezielt unterstützen kann.

Eines der wichtigsten Elemente einer solchen Qualifikation ist es, ausreichende Übungsmöglichkeiten zu haben und vor allem auch Übung in länger laufenden Beratungen. Das Konzept sieht vor, dass in drei Varianten praktiziert wird:

  • Die Teilnehmer üben in der Gruppe mit meiner Supervision kontinuierlich miteinander.
  • Die Teilnehmer üben kontinuierlich mit externen Klienten, welche aus unterschiedlichen Netzwerken kommen. Diese Arbeiten werden z.T. aufgenommen und anschließend reflektiert und besprochen.
  • Die Teilnehmer haben eigene Klienten, deren Beratungsverlauf sie kontinuierlich dokumentieren und ausgewählte Stunden regelmäßig supervidieren lassen (von anderen aus der Gruppe und von mir). Dieser Punkt muss von den Teilnehmern sicher gestellt sein!

Das Curriculum wird sich inhaltlich zum Teil während der Fortbildung entwickeln, wenn sichtbar wird, wo die Lernbedarfe der TeilnehmerInnen genau liegen. Fest steht jedoch, dass der Schwerpunkt des ersten Jahres auf dem konsequenten Arbeiten mit dem Erleben und der Trennung und der Bearbeitung von Selbstrepräsentanzen liegt. Um die Vielfalt an Techniken, Interventionen und persönlichen Stilen zu verbreitern, werden Gastausbilder einzelne Workshops leiten, in welchen dann auch an eigenen Themen gearbeitet werden kann und diese Prozesse theoretisch besprochen werden können. Namentlich werden Werner Bock (Gestalttherapeut aus Würzburg), Luise Reddemann (Traumaspezialistin und Ego-State-Therapie, Schweiz) und Angela Klopstech (Bioenergetik, New York) und Thomas Dietz (IfS-Therapie, Achtsamkeit, Feldafing) in diesem Durchgang einen oder zwei Workshop leiten.

Teil des Konzepts ist es, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Fortbildungsgruppe auf unterschiedlichen Ebenen Freude und Freunde macht. Die Workshops werden an schönen Orten stattfinden, wo die Gruppe auch zu gemeinsamen Aktivitäten (sportlich, kulinarisch, kulturell etc.) angeregt wird. Es werden kurze Treffen in Klein-Gruppen ohne mich (Abende oder Nachmittage) mit mittleren (Freitag nachmittag bis Samstag abend) und längeren Workshops (3- 5 Tage, auch mal in der Toscana oder Provence) gemischt. Die Idee ist, eine Gruppe zu schaffen, die sich intensiv auf allen Ebenen aufeinander einlässt, mit einer hohen Verbindlichkeit die wechselseitigen Lernschritte begleitet und befördert und miteinander lebt und arbeitet.

Die Weiterbildung ist auf 3 Jahre konzipiert: Pro Jahr ca. 12-15 Tage unter der Leitung von Klaus Eidenschink, weitere mind. 6 Tage ohne Leitung, mindestens 3-6 Tage Workshop im Jahr mit Gastausbildern.

Termine und Kosten

Die Termine für die Gruppe II (18 Tage):

  • 20.-23.11.18
  • 16.-18.1.19
  • 28.-30.3.19
  • 4.-7.6.19
  • 30.8.-7.9.19
  • 25.-26.10.19

Veranstaltungsorte sind Seminarhäuser in der Umgebung Münchens,  die Schweizer Berge und unser eigener Gruppenraum im Westen Münchens.

Die Kosten belaufen sich pro Jahr auf 6500.- € (zzgl. MWSt) für Privatzahler und 8000.- (zzgl. MWSt) für Firmenkunden. Darin enthalten sind alle Präsenzzeiten, Supervision von Transskripten und die Unterlagen.
Kosten, die in den Hotels für Unterbringung und Verpflegung entstehen, sind nicht inkludiert.
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Es wird vorausgesetzt, dass eigenes Klientel vorhanden ist, die Bereitschaft besteht, eigene Transskripte anzufertigen und Transskripte anderer Teilnehmer durchzuarbeiten sowie regelmässig Literatur zu studieren und aufzubereiten. Zusätzlich ist mit Zeit für Peergruppen treffen zu rechnen. 

Der Abschluss wird mit einem Zertifikat "Master-Coach Hephaistos" bestätigt. Teil des Abschlusses ist das Anfertigen einer Dokumentation über 2 Beratungsverläufe von 15-20 Sitzungen.

Fachliche Leitung: Klaus Eidenschink

Die Fortbildung findet im Herbst 2018 wieder statt. Interessenten für den nächsten Durchgang können sich unverbindlich anmelden. Bitte dieses Formular dazu nutzen.

Metatheorie der Veränderung

Wir haben über lange Jahre unser integratives Beratungskonzept entwickelt und theoretisch fundiert. Die Grundzüge dieser Metatheorie der Veränderung stellen wir auf einem eigenen Web-Portal dar. Dort finden Sie viele unserer Publikationen und Texte zum Download. Gleichzeitig präsentieren sich auf diesem Portal eine Vielzahl unserer Absolventen.